Infoabend Wahlpflichtfächergruppenwahl am 23.02.2021 um 17 Uhr

In der 6. Jahrgangsstufe, meist im März, steht eine wichtige Entscheidung an, nämlich welche Wahlpflichtfächergruppen ab dem kommenden Schuljahr am besten geeignet ist, um die eigenen Stärken noch mehr zu fördern. Die Wahlpflichtfächergruppe bietet eine erste Spezialisierung hinsichtlich der eigenen schulischen und beruflichen Zukunft. Jeder einzelne wählt das für sich passende Profilfach. Dazu bieten wir Ihnen und euch im Anschluss einiges an Informationsmaterial.

Allgemeine Informationen
Die Profilfächer im Einzelnen
Die Wahl
Entscheidungshilfen
Auswirkungen auf die FOS
Zur besonderen Beachtung
Allgemeine Informationen

In der 5. und 6. Jahrgangsstufe werden alle Schülerinnen und Schüler nach der gleichen Stundentafel unterrichtet. Alle haben dieselben Fächer. Ab der 7. Klasse erfolgt dann eine Aufgliederung in sogenannte Wahlpflichtfächergruppen. Um die Schülerinnen und Schüler optimal auf das Berufsleben vorzubereiten und sie in ihren Neigungen zu fördern, kann man sich zwischen vier Wahlpflichtfächergruppen entscheiden.

Zu der Wahlpflichtfächergruppe I (mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Bereich) und Wahlpflichtfächergruppe II (wirtschaftlicher Bereich) gesellt sich die Wahlpflichtfächergruppe III, die ihrerseits in die Wahlpflichtfächergruppe IIIa (sprachlicher Bereich Französisch) und die Wahlpflichtfächergruppe IIIb (künstlerisch gestalterischer Bereich) unterteilt ist. Im Wesentlichen unterscheiden sich diese nur durch ihre Profilfächer voneinander. Ca. 80% des Unterrichts ist für alle Schülerinnen und Schüler gleich.

Dies bedeutet, dass die Fächer Deutsch Englisch, Religion, Biologie, Geographie, Sozialkunde, Sport und Musik in allen Wahlpflichtfächergruppen mit gleicher Stundenzahl unterrichtet werden.

Die Profilfächer im Einzelnen

Die Wahl

Die Entscheidung zur Wahlpflichtfächerwahl fällen die Eltern mit ihren Kindern, wenn das Kind in der 6. Klasse ist. Im Zeitraum von Februar bis Mitte März des betreffenden Schuljahres findet eine Informationsveranstaltung für Eltern und ihre Kinder statt. Im Anschluss daran verschickt die Schulleitung eine SchulApp, mit der Aufforderung innerhalb einer Woche eine Erst- und eine Zweitwahl abzugeben. Sollte eine Wahlpflichtfächergruppe nicht zu Stande kommen (Die Einführung einer Wahlpflichtfächergruppe setzt nach §38 Abs.1 RSO eine Teilnehmerzahl von mindestens 14 Schülerinnen / Schülern in dieser Gruppe voraus) oder sehen die Fachlehrer das Kind in einem anderen Zweig, würden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen. Bitte bedenken Sie auch, dass die getätigte Wahl unwiderruflich für die restliche Realschullaufbahn ist.

Entscheidungshilfen

Im Folgenden sind allgemeine Hinweise und Ratschläge aufgeführt, die bei der Entscheidung beachtet werden sollten. Im Mittelpunkt der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Wahlpflichtfach sollten stets die individuellen Fähigkeiten, Interessen und Neigungen der einzelnen Schüler stehen! Beachtung sollten die Lernvoraussetzungen finden, die bei jedem Fach aufgeführt sind.

Um es deutlich zu sagen: Welches Fach die beste Freundin oder der beste Freund belegt hat, sollte bei der Wahl keine Rolle spielen!

Auswirkungen auf die FOS

Die Wahlpflichtfächergruppen der Realschule haben eine ähnliche Weiterführung an der Fachoberschule. Auch dort ist eine Unterteilung in eine technische, eine wirtschaftliche und zusätzlich eine gestalterische Gruppe gegeben. Die Wahl der Wahlpflichtfächergruppe an der Realschule ist aber nicht verbindlich für die spätere Wahl der Ausbildungsrichtung an der Fachoberschule. Nach erfolgreicher freiwilliger 13. Klasse an der Fachoberschule (mit zweiter Fremdsprache) erhält man die allgemeine Hochschulreife ( = allgemeines Abitur).

Zur besonderen Beachtung

Den Anforderungen nach gibt es keine leichtere oder schwerere Wahlpflichtfächergruppe. Jede verlangt eine besondere Begabung oder zumindest Neigung für die wahlpflichtgruppenspezifischen Fächer. Jede Wahlpflichtfächergruppe an der Realschule führt zu einem mittleren Schulabschluss („Mittlere Reife“).

Wir möchten Sie / euch in diesem Zusammenhang nochmals bitten, die Wahl gründlich abzuwägen und nicht nur von „Wunschvorstellungen“, sondern auch von den Begabungen und Neigungen der Kinder auszugehen, sowie ggf. berufliche Überlegungen oder den Übertritt in weiterführende Schulen mit einzubeziehen.



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