Hundegestützte Pädagogik an der Dominik-Brunner Realschule Poing

Anton

ist der vier Jahre alte, liebevolle braune Labrador, der bei Herrn Halser lebt.

Lupo

ist der 15 Monate alte Mischling, der – seit seiner Geburt – mit seiner Mutter Luna, bei Frau Radebold lebt.

Paula

ist die drei Jahre alte, kuschelige Goldendoodlehündin, die bei Frau Minkus lebt.

Alle drei Hunde haben einen äußerst freundlichen Charakter, einen sehr guten Grundgehorsam, mögen alle Menschen, vor allem Kinder. Sie haben erfolgreich eine spezielle Schulhunde-Ausbildung absolviert und sind mit abschließender Prüfung berechtigt, zur pädagogischen Unterstützung, im Unterricht eingesetzt
 zu werden.

Ein Hund in der Schule – was soll das?

Zahlreiche Erfahrungsberichte und auch wissenschaftliche Studien belegen inzwischen die positiven Wirkungen eines Schulhundes. Allein durch seine Anwesenheit sorgt er für die folgenden Effekte:

  • steigert die Aufmerksamkeit und schafft eine freundliche und lockerere Lernatmosphäre
  • fördert die soziale Integration einzelner Schüler*innen
  • fördert einen intensiveren und freundlichen Umgang untereinander
  • senkt den Geräuschpegel
  • reduziert ggf. den Stresspegel bei verunsichernden Situationen
  • mindert ggf. aggressives Verhalten
  • sorgt dafür, dass die Schülerinnen und Schüler ggf. lieber zur Schule gehen

Wie läuft so ein Hundeeinsatz ab?     

  • Sowohl die Schulleitung, das Schulforum als auch das Kollegium befürworten das Projekt „Schulhund“.
  • Vor dem ersten Besuch werden mit den Kindern Regeln zum Umgang mit dem Hund vereinbart.
  • Die Schülerinnen und Schüler und der jeweilige Hund lernen sich kennen, wobei natürlich besondere Rücksicht auf ängstliche Schüler genommen wird.
  • Die Schulhunde sind immer in Begleitung ihrer Teampartner, sei es Herrn Halser, Frau Minkus oder Frau Radebold.
  • Selbstverständlich werden Hygienevorschriften eingehalten:
  • Ein Gesundheitsattest des Tierarztes wird alle 6 Monate erneuert.
  • Die Hunde haben keinen Zugang zur Küche und zur Mensa.
  • Ein Desinfektionsmittel ist vorhanden.

Die Hunde bewegen sich gemeinsam mit ihrer Lehrkraft im Schulhaus und werden uns in manchen unserer Schulstunden begleiten. Selbst wenn Ihr Kind nicht von uns unterrichtet wird, kann es einem Hund imSchulhaus begegnen bzw. die Klasse auch einen Besuch im Unterricht von einem Schulhundeteam erhalten.

Daher ist es wichtig, dass alle Eltern der Schule über dieses Projekt informiert sind.

Schulhundregeln

So gehen wir mit unseren Schulhunden um:

  1. Bevor der Schulhund in unsere Klasse kommt, räumen wir auf, damit er keine gefährlichen Dinge finden und fressen kann.
  1. Im Klassenzimmer wünscht sich der Schulhund einen festen Platz mit seiner Decke und dem Wassernapf. 
Dort stören wir ihn nicht.
  1. Immer nur ein Kind streichelt den Schulhund und er wird nicht umzingelt.
  1. Wir füttern den Schulhund nicht. Nur die jeweilige Schulhundeteam-Lehrkraft darf uns 
Leckerchen für den Schulhund geben.
  1. Der Schulhund hat empfindliche Ohren. Lautes Sprechen und Schreien vermeiden wir deshalb.
  1. Wir rufen den Schulhund nicht. Der Schulhund entscheidet allein, zu welchem Kind er gehen möchte.
  1. Wir rennen nicht herum, der Schulhund könnte das als Spiel verstehen und uns hinterherjagen.
  1. Wir ziehen den Schulhund nicht an den Ohren oder am Schwanz und tun ihm nicht weh.
  1. Wenn der Schulhund uns anspringt, weil er mit uns spielen möchte, drehen wir uns seitwärts, zeigen mit der flachen Hand nach unten und sagen „Unten!“
  1. Wenn der Schulhund etwas im Maul hat, das uns gehört, sagen wir „Aus!“. Wir nehmen ihm den Gegenstand aber nicht weg, sondern warten bis die jeweilige Schulhundeteam-Lehrkraft kommt. Nur die jeweilige Schulhundeteam-Lehrkraft darf dem Schulhund ins Maul fassen.